Update 2026: Wir haben diesen Artikel komplett überarbeitet! Er kombiniert unsere Reise-Highlights mit den aktuellsten Fakten für deinen Roadtrip
Während unseres Roadtrips über die Deutsche Alpenstraße wurden wir auf eine weitere „sehenswerte“ Straße hingewiesen. Genauer gesagt auf die
Inhaltsverzeichnis:
Hinterriss-Eng Straße
Die Hinterriss-Eng Straße liegt bereits in Österreich. Du stehst am Kassenhaus, sollst Maut zahlen und erfährst: Diese Straße ist eine 15 Kilometer lange Sackgasse. Erstmal schlucken, oder? Ging uns genauso. Wir waren skeptisch, ob sich das „Eintrittsgeld“ für die Fahrt in die Eng wirklich lohnt.
Aber ich sag’s dir direkt: Fahr hin. Wer die Kombination aus schroffen Gipfeln, sanften Almen und jahrhundertealten Bäumen liebt, wird hier glücklich. Hier ist alles, was du für diesen Roadtrip-Quickie wissen musst.
Zahlen und Fakten Hinterriss-Eng (Aktuell):
Länge ca. 15 Kilometer | geöffnet vom 1. Mai bis Ende Oktober | Mautgebühren: 1-12 EUR | Startpunkt: Kassenhaus am ehemaligen Herzöglichen Alpenhof – Ziel: Alpengasthof Eng
💰 Maut-Check: Was kostet der Spaß? (Stand 2026)
Damit die 15 Kilometer lange Panoramastraße und die Parkplätze so top in Schuss bleiben, wie sie sind, kümmert sich die Weggemeinschaft Hinterriss–Eng mit viel Herzblut um die Instandhaltung. Das Naturerlebnis gibt es daher gegen einen kleinen Beitrag am Kassenhaus.
Wichtig für dich: Du kannst ganz entspannt bar oder mit EC-Karte zahlen. Webseite: https://www.mautstrasse-hinterriss-eng.at/
Die aktuellen Preise für deinen Roadtrip:
- Wohnmobil: 12,00 €
- PKW: 7,00 € (Urlaubsgäste mit längerem Aufenthalt zahlen pauschal 10,00 €)
- Motorrad: 5,00 €
- Omnibus: 1,00 € pro Fahrgast
Mein Tipp: Die Investition lohnt sich definitiv. Du zahlst hier nicht nur für den Asphalt, sondern für den Zugang zu einer der spektakulärsten Sackgassen der Alpen.
🍁 Das Highlight: Der Große Ahornboden
Warum nennen alle dieses Fleckchen Erde „Klein-Kanada“? Sobald du den Großen Ahornboden erreichst, weißt du es. Auf 260 Hektar stehen über 2.000 Ahornbäume, einige davon stolze 600 Jahre alt.
Pro-Tipp: Wenn du die Wahl hast, komm Ende September oder Anfang Oktober. Wenn sich die Blätter goldgelb färben und die Herbstsonne flach einfällt, ist das Kitsch-Level kaum zu überbieten. Perfekt für ein paar epische Van-Fotos vor Bergkulisse!

🥾 Wandern & Genießen: Was geht in der Eng?
Am Ende der Straße landest du auf dem Großparkplatz beim Alpengasthof Eng. Von hier aus hast du die Qual der Wahl:
- Spaziergang zur Eng-Alm: Ein Katzensprung und du bist im Almdorf (unbedingt den Bergkäse probieren!).
- Echte Touren: Wer mehr Zeit hat, wandert zur Falkenhütte, aufs Plumsjoch oder ins Laliderertal.
- Vorsicht, Gegenverkehr: Kühe haben hier Vorfahrt! Das Weidevieh läuft oft frei auf der Straße herum – also Fuß vom Gas.
🌙 Übernachten mit dem Camper?
Hier müssen wir die Euphorie kurz bremsen: Wildcampen oder Übernachten auf den Parkplätzen ist streng verboten. Die Schilder sind unmissverständlich und es wird kontrolliert.
Wenn du als Urlaubsgast im Gasthof eincheckst, gibt es Pauschalen, aber für klassische Freisteher ist hier nach Sonnenuntergang Feierabend. Mein Rat: Fahr früh am Tag los, damit du die Zeit für eine Wanderung voll nutzen kannst, bevor du den Rückweg antrittst.
Fazit: Ist die Sackgasse den Preis wert?
Absolut. Auch wenn du dieselbe Strecke zurückfährst, wirkt sie in die entgegengesetzte Richtung wie eine völlig neue Welt. Die Perspektiven auf das Karwendel-Massiv ändern sich ständig. Unterwegs begegneten uns ein paar freilaufende Kühe. Aber das steht hier wohl an der Tagesordnung, denn überall wird auf das Weidevieh hingewiesen.
Mein Learning für dich: Bring Zeit mit! Wir waren fast zu spät dran für die großen Touren. Pack die Wanderschuhe ein, zahl die Maut mit einem Lächeln und genieß die „Show“ in Klein-Kanada.
Die bewegten Bilder unserer kleinen Spritztour findest du auf YouTube:
Die Hinterriss-Eng Straße startet bei Minute 20:26
Du bist genau so ein Roadtrip Fan wie wir und suchst immer nach tollen Strecken die du fahren kannst, dann haben wir etwas für dich. Hier geht es zu unseren schönsten Straßen Europas

