Spanien Logbuch #07 – Ein Monat Spanien: Zahlen, Fakten und Eindrücke

Ein Monat Spanien

Ein Monat Spanien,

was haben wir nicht alles erlebt… Es gab vorwiegend schöne Momente, manchmal waren wir auch etwas schockiert. Doch im Grossen und Ganzen war es ein absolut gelungener Roadtrip!

Doch was muss man nun alles bedenken, wenn man einen ganzen Monat durch Spanien tourt?

  • Wieviel Geld braucht man im Durchschnitt?
  • Spritverbrauch und Verpflegungs-Kosten?
  • Wo kann man schlafen?
  • usw…

Wir haben während unserer Tour Buch geführt und machen jetzt den Kassensturz.

Ein Monat Spanien: Zahlen, Fakten und Eindrücke

 

Die Strecke:

Insgesamt haben wir um die 8.000 Kilometer hinter uns gelegt und sind quasi einmal um Spanien herum gefahren. Es waren auch ein paar Abstecher ins Inland dabei. Grösstenteils haben wir uns aber entlang der Küsten bewegt.

 

Kosten:

On the road
  • Diesel: 579,05 EUR
  • Maut (wir sind aus Versehen falsch abgebogen…):1,75 EUR

 

Eintrittsgelder

 

Stellplätze
  • City Stop BCN (Barcelona): 35,00 EUR

 

Transport
  • Barcelona Day Ticket (für öffentliche Transporte): 16,80 EUR

 

Verpflegung
  • Einkäufe inkl. Restaurantgänge in Barcelona, Valencia und Tarifa: 576,00 EUR

 

Internetkosten
  • GlocalMe Data Package Spain : 121,00 EUR

 

Verschiedenes
  • Apotheke: 12,60 EUR
  • Wäsche waschen: 36,20 EUR
  • Autowäsche: 8,00 EUR
  • Duschen + WC: 10,60 EUR
  • Van-Deko: 13,50 EUR

Total: 1.437,50 EUR

Wir sind der Meinung, dass ein Monat Spanien für 719 EUR/Person doch gar nicht mal so übel ist. Für uns als digitale Van-Nomaden ein absolut tragbares Resultat… Was meinst du?

Durch unsere Vorliebe des Frei Stehens haben wir uns viel Geld gespart. Es blieb bei dem etwas teuren Stellplatz in Barcelona, den wir trotzdem für einen kurzen Citytrip weiterempfehlen können. Denn seine Lage ist optimal!

Für den Rest haben wir uns die Stellplätze immer über die Park4Night-App gesucht.

Somit beläuft sich unser Durchschnitt an Stellplatzkosten auf 1,21 EUR/Tag.

 

ein Monat Spanien

Wesentlich mehr wurde in Verpflegung investiert. Ein grosser Vorteil waren hierbei die niedrigen Preise in Supermarkt, Restaurant oder auf dem Wochenmarkt. Somit konnten wir uns sogar mehrere Restaurantgänge erlauben und hatten

  • leckere Paëlla im Herzen Barcelonas,
  • vorzügliche Pizza und Pasta in Valencia und
  • traumhafte Tapas und andere Snacks in Tarifa.

Restaurantbesuche, sowie eine gute Flasche Wein gelten bei uns als Luxusgüter und sind schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr. Umso mehr geniesst man sein Essen oder Glas Wein, wenn es denn mal soweit ist!

Bei den Internetkosten haben wir diesmal keine Rücksicht genommen und unterwegs genauso gearbeitet wie zuhause. Dabei haben wir binnen einem Monat 19GB gebraucht… Durchschnittlich haben wir mit dem GlocalMe-Router um die 6 EUR/GB gezahlt. Dies ist nicht die billigste Variante, für uns war es aber die Bequemste. Wir haben oft die Location gewechselt und somit auch die verschiedenen Netzanbieter. Die CloudSIM des Glocalme hat sich unterwegs einfach das best-verfügbare Netz gesucht und schon konnte die Arbeit beginnen. Kein lästiges Anstehen um eine SIM-Karte zu erwerben…

Die Wäsche wurde im Waschsalon gewaschen und getrocknet. Meist waren diese an grösseren Tankstellen vorzufinden.

Das Gleiche galt fürs Duschen. Wenn wir nicht gerade „offroad“ in der Pampa geduscht haben, wurden die Duschen an der Tanke angesteuert. Manchmal hat Betty dann auch ’ne Dusche bekommen 🙂

 

Ein Monat voller Eindrücke:

An der Costa Brava haben wir die Urlaubsziele unserer Jugend besucht…

Der Stop in Barcelona war eine Premiere für uns und somit ein absolutes Muss der Spanien-Tour.

Trotzdem hat Valencia uns besser gefallen. Hier sind wir mitten in die Fallas-Festlichkeiten geplatzt.

Zur Costa Blanca haben wir nichts weiter hinzuzufügen…es wurde bereits alles im 4. Teil des Spanien Logbuchs gesagt.

Andalusien war traumhaft schön! An der Küste genau so wie im Inland. Vor allem der Küstenort Tarifa hat es uns angetan. Hier fiel es uns sehr schwer Abschied zu nehmen und wir fahren bestimmt nochmal hin…

Andalusien

In der Universitätsstadt Salamanca waren wir auf Mystery-Entdeckungstour.

Und den bewegendsten Moment hatten wir in Mejorada del Campo. Denn hier haben wir Don Justo und seine Kathedrale besucht, an welcher er schon über 50 Jahre baut. Wir sind heute noch total geflashed von diesem tiefgläubigen Mann.


Als Schlussfolgerung können wir sagen, dass ein Monat Spanien als Roadtrip absolut empfehlenswert ist. Du bist auf keinerlei Unterkunft angewiesen und hast ausreichend Zeit alles genau zu erkunden.

Da wir ausserhalb der Saison unterwegs waren, hatten wir keinerlei Probleme mit dem Frei Stehen. Manchmal ist die Guardia Civil vorbeigefahren, hat aber nie etwas gesagt.

Wären wir sparsamen mit dem Internet umgegangen, hätten wir unsere Ausgaben noch etwas reduzieren können.

Vom Low-Cost Diesel wurde uns abgeraten. Obwohl 0,89 EUR/Liter äusserst verlockend waren, haben wir uns dann doch für die gängigen Tankstellen entschieden. Natürlich wurden auch hier die Preise zuerst abgecheckt und dann erst vollgetankt!


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